Das
Gesundheitsamt des Kreises Düren
| Kinder- und Jugendgesundheitsdienst |
Was leistet der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises Düren?
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) des Kreises Düren erfüllt eine Vielzahl von wichtigen Aufgaben. Das hierfür zuständige Team um Sachgebietsleiterin Dietlinde Bachmann besteht aus acht weiteren Ärztinnen, neun Assistenzkräften, einer Familienhebamme, einer Kinderkrankenschwester, drei Seh- und Hörtesterinnen, einer Sprachheilbeauftragten und einer Verwaltungskraft.
Die Familienhebamme Lorraine Büchner hilft Frauen und Mädchen in besonderen Lebenslagen bei der Geburtsvorbereitung, dazu gehören auch psychosoziale Hilfen, Kreißsaalbesichtigung, Wochenbettbetreuung und Säuglingspflege sowie in Ausnahmefällen Begleitung und Hilfestellung bei Anträgen, Amtsgängen und Arztbesuchen.
Die Kinderkrankenschwester Sabine Schulte bietet Familien mit Kleinkindern, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, eine gesundheitliche und psychosoziale Betreuung. Dazu zählen Hausbesuche, Ernährungsberatung, gegebenenfalls Begleitung bei Amtsgängen und Arztbesuchen, Hilfe bei Anfragen des Sozialamtes sowie bei Asyl- und Ausländerrechtsfragen. Die Sprachheilbeauftragte Ulrike Göttert ist zuständig für die Diagnostik und Beratung von Sprachauffälligkeiten bei Kindern. Sie hat ihre Sprechstunden an den ersten drei Montagen im Monat von 14.30 bis 18 Uhr in der Kreisverwaltung Düren, am letzten Montag im Monat von 15 bis 18 Uhr im Gesundheitsamt Jülich.
| Das ärztliche Team des KJGD besteht aus den Ärztinnen: Dietlinde Bachmann, Dr. Birgit Bauer, Claudia Ferguson, Dr. Maria Grösgen, Dr. Gerlinde Klemt, Dr. Gudrun Krause, Dr. Ingeborg Meistes, Ludmilla Schleiz Anita Schneider sowie ihren Assistenzkräften Helga Dienstknecht, Pia Schiffmann, Maria Dichant, Karin Baumgarten, Andrea Dienstknecht, Maria Wirtz, Elisabeth Steegmann, Mechthild Roye Anneliese Hucko. |
Zu ihren Aufgaben gehören u. a. die Untersuchungen in Kindertageseinrichtungen (vor allem in sozialen Brennpunkten und mit integrativen Gruppen), Sonderkindergärten, Sonderschulen und bei Kindern in integrativen Schulklassen. Diese Untersuchungen werden zum Teil im Auftrag der Jugendämter durchgeführt und dienen der Früherkennung von Krankheiten und Auffälligkeiten bei Kindern, die dann, als Einleitung entsprechender Maßnahmen, Beratungen und Behandlung zur Folge haben.
Eine der Pflichtaufgaben ist auch die Einschulungsuntersuchung, die eine
Befragung der Eltern und eine Beratung zu notwendigen Maßnahmen umfasst.
Festgestellt wird mit ihr, ob es noch Hilfestellungen für die Kinder
geben muss, um den Schulalltag optimal zu gestalten oder ob aus
gesundheitlicher Sicht uneingeschränkt Schulfähigkeit besteht. Immer
wieder nämlich fallen bei den Kindern in den Kindertageseinrichtungen
und zur Einschulungsuntersuchung Teilleistungsstörungen auf, die bislang
nicht diagnostiziert waren. Bei den berufsorientierten
Schulentlassuntersuchungen an den Hauptschulen geht es um eventuell
bestehende Risiken und Beiastungseinschränkungen für die zukünftige
Ausbildung bzw. im angestrebten Beruf.
Untersuchungen nach der Verordnung über den sonderpädagogischen
Förderbedarf werden durchgeführt bei Kindern mit erheblichen
Schulschwierigkeiten. Hierbei sowie bei den Untersuchungen in den
Kindertageseinrichtungen, bei den Einschulungsuntersuchungen so wie bei
Kindern im 4. Schuljahr, werden auch Seh- und Hörtests durchgeführt.
Zuständig hierfür sind
Kirsten Hillemacher,
Brigitte Huscher und
Ursula Lang.
Da immer noch viel zu wenige Kinder geimpft werden, führt der KJGD auch
vereinzelt in Schulen Impfungen gegen Hepatitis B, Masern, Mumps und
Röteln sowie Aktionen zur Verbesserung der Impfungsrate durch. Montags
von 11.30 bis 12.30 Uhr gibt es zudem eine lmpfsprechstunde für nicht
Krankenversicherte.
Zu den betriebsmedizinischen Aufgaben des KJGD gehören das Angebot der
medizinischen Beratung an allen Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder im
Kreis Düren, Weiterbildungsveranstaltungen in Gemeinschaftseinrichtungen
sowie Projektarbeiten, z. B. für Erzieherinnen zum Thema Sprache.
Schließlich erstellt der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst noch
sozialmedizinische Gutachten für die Sozialämter, die Ordnungsämter, das
Rechtsund Ordnungsamt, das Amt für Schule und Weiterbildung, Kultur und
Sport sowie für die Jugendämter.
Für die Organisation und die Statistik zuständig ist die
Verwaltungskraft Renate Reinartz.
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises
Düren ist Teil des Kreisgesundheitsamtes.
Die Mitarbeiterinnen sind zu
finden im Erdgeschoss und auf der 1. Etage der Kreisverwaltung Düren.
Ein Kontakt ist möglich über die für die Organisation und Statistik
zuständige Verwaltungskraft Renate Reinartz, Tel. 02421/22-2223.
Bei der Schwangeren- und Mütterberatung sind die Familienhebamme
Lorraine Büchner, Tel. 02421/22-2221, und die Kinderkrankenschwester
Sabine Schulte, Tel. 02421/22-2222, die Ansprechpartner
Die Sprachheilbeauftragte Ulrike Göttert ist zu erreichen unter Tel
02421/22-2227 oder während ihrer Sprechstunden im Gesundheitsamt Jülich
unter Tel 02421/9736-0.
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KJGD-Familienhebamme: Die Famlienhebamme Lorraine
Büchner hilft Frauen und Mädchen in besonderen Lebenslagen bei der
Geburtsvorbereitung. |
KJGD-Einschulung: Zu den Pflichtaufgaben des Kinder-
und Jugendgesundheitsdienstes gehören die Einschulungsuntersuchungen wie
hier durch Dr. Gerlinde Klemt. |
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| JGD-Familienbetreuung: Zu den Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes gehört auch die Betreuung von Familien mit Kleinkindern in schwierigen Lebenslagen durch die Kinderkrankenschwester Sabine Schulte (l.). | KJGD-Hörtest: Die Seh- und Hörtesterinnen des KJGD - hier Kirsten Hillemacher - stellen bei einer Vielzahl von Kindern bis dahin unbekannte Seh- und Hörschwächen fest. |
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